Microgreens verwenden: So nutzt Du sie im Alltag

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Microgreens müssen nicht kompliziert zubereitet werden. Meist schmecken sie am besten, wenn Du sie frisch erntest und direkt zu einem Gericht gibst.

Ob auf dem Brot, im Salat, in einer Bowl, im Smoothie oder als frisches Topping auf warmem Essen: Es gibt viele einfache Möglichkeiten, Microgreens in den Alltag einzubauen.

In diesem Guide geht es deshalb vor allem um die praktische Frage: Wie kannst Du Microgreens verwenden? Für Rezepte, Nährwerte, Geschmack, Meal Prep und andere Spezialthemen findest Du jeweils eigene vertiefende Artikel.


🌱 Was Microgreens im Alltag praktisch macht

Microgreens sind vor allem deshalb praktisch, weil Du schon mit kleinen Mengen Farbe, Frische und Geschmack auf den Teller bringst. Je nach Sorte reicht das Aroma von mild und nussig bis würzig oder scharf.

Wenn Dich vor allem Vitamine, Mineralstoffe und der Vergleich mit ausgewachsenem Gemüse interessieren, findest Du das ausführlich im Artikel „Microgreens Nährwerte und Gesundheit“.

Hier konzentrieren wir uns darauf, wie Du Microgreens konkret in der Küche verwendest.


🛠️ So setzt Du Microgreens richtig ein

🍽 Microgreens essen – roh, gekocht oder getoppt?

Die einfachste und beste Art, Microgreens zu verwenden, ist ganz klar: roh und frisch geerntet. Denn genau dann enthalten sie die meisten Vitamine, Enzyme und sekundären Pflanzenstoffe. Ob auf dem Brot, im Salat oder direkt vom Tablett – so bekommst Du das volle Aroma und die volle Nährstoff-Power.

Aber: Es spricht nichts dagegen, Microgreens auch in warme Gerichte zu integrieren. Wichtig ist nur, dass Du sie nicht lange mitkochst, sondern erst am Ende dazugibst – sozusagen als frische Zugabe. In einer heißen Suppe zum Beispiel kannst Du sie direkt vor dem Servieren darüberstreuen. Oder Du gibst sie ins Omelett, kurz bevor Du es aus der Pfanne nimmst.

Ein kleiner Vergleich aus der Praxis:

ZubereitungVorteilTipp
RohMaximale Nährstoffe, frischer GeschmackDirekt nach dem Schneiden verwenden
Kurz mitziehen lassenVerträglich, schonender als KochenZ. B. im Omelett oder im Wok ganz am Schluss
Gekocht (mitgekocht)eher unüblichVitaminverlust möglich – nur bei robusten Sorten wie Erbsen sinnvoll

Wenn Du Microgreens kochen willst, achte auf die Sorte. Erbsen- und Sonnenblumen-Microgreens sind etwas robuster und behalten auch bei leichter Hitze ihre Struktur. Zarte Sorten wie Kresse, Rucola oder Basilikum verlieren dagegen schnell an Aroma – die solltest Du am besten immer roh genießen.

💡 Tipp aus der Küche: Für warme Speisen wie Pasta, Suppen oder Bowls gilt: Lieber Microgreens am Ende drüberstreuen statt mitkochen – so bleiben Geschmack, Frische und Farbe erhalten.

🥗 Die besten Einsatzorte: Brot, Bowl, Salat, Smoothie & Co.

Microgreens sind echte Alleskönner – Du kannst sie in der Küche vielseitig einsetzen, ohne dass es kompliziert wird. Sie machen einfache Gerichte frischer, bunter und nahrhafter. Und das ganz ohne Extra-Zeitaufwand.

Hier ein paar bewährte Einsatzmöglichkeiten, die sich im Alltag schnell umsetzen lassen:

🥖 Auf dem Brot

Egal ob Frischkäse, Butter oder Hummus – eine Handvoll Microgreens macht jedes Brot zum Hingucker und bringt Geschmack ins Spiel. Radieschen-Microgreens geben Schärfe, Sonnenblume sorgt für Nussigkeit, Erbse für Frische.

Beispiel:

Körnerbrot + Frischkäse + Radieschen-Microgreens = einfach, schnell, lecker.

🥗 Im Salat

Microgreens eignen sich perfekt als Ergänzung zu klassischen Blattsalaten – oder als Basis für eigene Kreationen. Kombiniere milde Sorten wie Brokkoli mit würziger Kresse oder Rucola, um Tiefe reinzubringen. Auch optisch machen sie was her – besonders Rotkohl- oder Rote-Bete-Microgreens mit ihrer intensiven Farbe.

Beispiel:

Blattsalat + Tomaten + Sonnenblumen-Microgreens + Zitronen-Dressing

🥣 In Bowls

Ob Quinoa, Couscous oder Reis – mit ein paar Microgreens wird aus jeder Bowl ein frisches Gericht. Sie liefern Biss, Vitamine und Aroma. Besonders geeignet: Erbsen-Microgreens, Rotklee, Sonnenblume.

Praxis-Tipp:

Microgreens erst kurz vor dem Servieren über die Bowl streuen, damit sie knackig bleiben.

🍹 Im Smoothie

Für grüne Smoothies sind Microgreens eine tolle Ergänzung – besonders, wenn Du auf Pulver oder Fertigmischungen verzichten willst. Brokkoli- oder Erbsengrün passt gut zu Banane, Apfel oder Zitrone. Starte mit kleinen Mengen und steigere Dich langsam – der Geschmack ist intensiver als bei Spinat.

Beispiel-Smoothie:

1 Banane, 1 Apfel, 1 Handvoll Brokkoli-Microgreens, Wasser oder Hafermilch

🍳 In warmen Speisen

Wie schon erwähnt: Nicht mitkochen, sondern am Ende zugeben. Ob Suppe, Omelett oder Ofengemüse – mit Microgreens bringst Du Frische auf den Teller. Besonders gut: Sonnenblume, Erbsen, Mangold.

📏 Quick-Tipp: Wieviel Microgreens pro Portion?

Ein häufiger Fehler ist, Microgreens entweder zu sparsam oder zu großzügig zu dosieren. Dabei ist es eigentlich ganz einfach: Eine Handvoll pro Portion reicht in der Regel völlig aus.

Hier eine kleine Übersicht zur Orientierung:

AnwendungMenge Microgreens
Brotbelag1 kleine Handvoll (ca. 5–10 g)
Salat oder Bowl1–2 Handvoll (10–20 g)
Smoothie1 kleine Handvoll (ca. 5 g)
Topping für Suppe / Omelett1 EL bis 1 Handvoll (je nach Geschmack)

Wichtig: Microgreens sind kein „Bulk-Gemüse“, sondern eine Ergänzung. Du brauchst keine großen Mengen, um von den Nährstoffen und Aromen zu profitieren. Besonders intensive Sorten wie Kresse, Senf oder Radieschen solltest Du vorsichtig dosieren – ein bisschen reicht oft schon völlig aus.

⚠️ Fehler vermeiden:

Nicht zu früh ernten – sonst fehlt Aroma. Nicht zu spät verwenden – sonst verlieren sie an Frische. Direkt nach dem Schneiden essen ist ideal.

✅ Mini-Fazit: So einfach geht’s im Alltag

Du siehst: Microgreens zu essen ist weder kompliziert noch zeitintensiv. Ob als frisches Topping, als Aromageber im Smoothie oder als Ergänzung in warmen Gerichten – die kleinen Kraftpakete lassen sich überall unterbringen. Und das Beste: Du brauchst keine neue Kochroutine, sondern kannst bestehende Gerichte einfach aufwerten.

Im nächsten Abschnitt schauen wir uns deshalb ganz konkret an, wie Du Microgreens in der Küche vorbereitest, lagerst und kombinierst – inklusive Rezeptideen, Geschmackskombinationen und praktischen Tipps für Frühstück, Mittag und Abendessen.


📋 Microgreens in der Küche – Schritt für Schritt

🧼 Microgreens zubereiten: Waschen, schneiden, lagern

Bevor Microgreens auf Deinem Teller landen, brauchen sie ein bisschen Vorbereitung – aber keine Sorge, das geht schnell und unkompliziert. Du brauchst kein Spezialwerkzeug, keine Küchengeräte – nur ein bisschen Aufmerksamkeit beim Umgang mit den zarten Pflänzchen.

1. Ernten oder kaufen – beides geht:

Wenn Du Deine Microgreens selbst anbaust, schneidest Du sie am besten mit einer sauberen Küchenschere knapp über dem Substrat ab. Achte darauf, nicht zu tief zu schneiden, damit kein Dreck oder Wurzelreste mitkommen. Wenn Du Microgreens im Laden oder vom Markt kaufst, prüfe vorab, ob sie noch frisch und trocken sind.

2. Waschen – ja oder nein?

Hier gilt: Wenn Du selbst anbaust und mit sauberem Substrat arbeitest, kannst Du auf das Waschen oft verzichten. Gekaufte Microgreens solltest Du hingegen vorsichtig unter fließendem, kaltem Wasser abspülen. Danach unbedingt mit einem sauberen Küchentuch oder einer Salatschleuder trocken tupfen – nasse Microgreens verderben schneller.

3. Lagern – nur kurz und richtig:

Am besten isst Du Microgreens direkt nach dem Schneiden oder Kauf. Wenn Du sie doch mal aufbewahren musst, gilt: trocken, locker und kühl lagern. Ideal ist eine flache Box mit Küchenpapier und leicht geöffnetem Deckel im Kühlschrank. Dort halten sie sich – je nach Sorte – zwischen 3 und 5 Tagen. Je trockener und frischer, desto besser.

📋 Quick-Check Lagerung:

BedingungEmpfehlung
Nach dem WaschenGut abtrocknen
VerpackungFlache Box mit Luftzufuhr
Ort im KühlschrankGemüsefach, nicht an Rückwand
Dauer3–5 Tage, je nach Sorte

💡 Tipp: Sorten wie Erbse, Sonnenblume und Brokkoli halten sich am längsten. Kresse und Rucola sind empfindlicher – am besten direkt verwenden.

🧂 Welche Microgreens passen geschmacklich zusammen?

Je nach Sorte können Microgreens mild, nussig, würzig oder deutlich scharf schmecken. Für den Alltag reicht eine einfache Regel: Kombiniere kräftige Sorten wie Radieschen, Kresse oder Senf eher mit milderen Microgreens wie Erbse oder Brokkoli.

Wenn Du verschiedene Sorten gezielt miteinander kombinieren möchtest, findest Du im Artikel „Welche Microgreens passen geschmacklich zusammen?“ ausführliche Geschmacksprofile und passende Kombinationen.

🍽️ Rezepte & Ideen für den Alltag

Du brauchst nicht für jede Ernte ein eigenes Rezept. Oft reicht es, Microgreens in Gerichte einzubauen, die Du sowieso isst:

  • Rührei oder Avocadobrot mit Microgreens
  • Salat oder Bowl mit einer Handvoll frischem Grün
  • Wraps und Sandwiches
  • Smoothies mit milden Sorten
  • Pasta, Suppe oder Curry mit Microgreens als frischem Topping

Wenn Du konkrete Mengen und vollständige Gerichte suchst, findest Du sie im Artikel „Microgreens Rezepte“.

✅ Mini-Fazit: So gelingen Zubereitung, Lagerung & Einsatz

Microgreens in der Küche einzusetzen, ist einfacher als viele denken. Mit ein paar Handgriffen bekommst Du Frische, Geschmack und Nährstoffe auf den Teller – ohne komplizierte Zubereitung oder lange Vorbereitung. Wichtig ist: Frisch ernten, sorgfältig lagern und sparsam kombinieren.

Wenn Du darauf achtest, dass die Microgreens trocken, knackig und richtig dosiert sind, kannst Du sie flexibel in Deinen Alltag einbauen – egal ob morgens auf dem Brot, mittags in der Bowl oder abends als Topping.

Im nächsten Abschnitt schauen wir uns deshalb an, wie Du Microgreens im Alltag effizient nutzt – auch wenn Du wenig Zeit hast. Von Meal Prep über Haltbarmachung bis zu typischen Fehlern, die Du vermeiden kannst.


💡 Microgreens effizient nutzen im Alltag

⏱ Meal Prep mit Microgreens

Für Meal Prep funktioniert es am besten, Microgreens getrennt vom vorbereiteten Gericht aufzubewahren und erst kurz vor dem Essen hinzuzugeben. So bleiben sie frischer und Du kannst sie flexibel für Bowls, Wraps, Sandwiches oder warme Gerichte verwenden.

Wenn Du Mahlzeiten regelmäßig für mehrere Tage vorbereitest, findest Du im ausführlichen Microgreens-Meal-Prep-Guide Tipps zu geeigneten Sorten, Lagerung und Ideen für die Lunchbox.

❄️ Microgreens haltbar machen

Am besten schmecken Microgreens frisch. Wenn Du sie nicht sofort verbrauchst, solltest Du sie möglichst trocken und kühl lagern.

Für längere Lagerung kommen auch Einfrieren oder Trocknen infrage – allerdings verändert sich dabei je nach Methode die Konsistenz oder der Geschmack. Welche Methode sich wann eignet und wie Du dabei vorgehst, findest Du im ausführlichen Artikel „Microgreens länger haltbar machen“.

⚠ Fehler vermeiden – so bleiben Nährstoffe & Geschmack erhalten

Microgreens sind zwar pflegeleicht, aber ein paar typische Stolperfallen gibt’s – vor allem bei Lagerung, Ernte und Nutzung. Hier kommen die wichtigsten Fehler – und wie Du sie ganz einfach vermeiden kannst:

❌ Fehler Nr. 1: Zu spät geerntet

Wenn die Pflänzchen zu groß werden oder schon das zweite Blattpaar ausbilden, verlieren sie an Aroma und Nährstoffdichte. Sie werden faserig oder bitter.

✅ Besser: Ernte nach 7–10 Tagen, wenn die Keimblätter gut entwickelt und noch frisch sind.

❌ Fehler Nr. 2: Zu nass gelagert

Feuchtigkeit ist der größte Feind von Microgreens. Schon ein paar Tropfen Wasser in der Box können reichen, um Schimmel oder Matsch zu verursachen.

✅ Besser: Trocken lagern, nicht pressen, Küchenpapier als Feuchtigkeitsfänger nutzen.

❌ Fehler Nr. 3: Zu viel auf einmal schneiden

Wer auf Vorrat erntet, riskiert, dass Microgreens im Kühlschrank schneller verderben.

✅ Besser: Täglich frisch schneiden, nur was Du brauchst. Oder mit einer Wochenration arbeiten und gut lagern.

❌ Fehler Nr. 4: Zu intensiv kombinieren

Starke Sorten wie Senf, Kresse oder Radieschen dominieren leicht. Wenn Du mehrere intensive Sorten mischst, kann das Gericht „umkippen“.

✅ Besser: Scharfe Sorten sparsam dosieren oder mit milden wie Erbse oder Brokkoli ausbalancieren.

💡 Tipp zum Testen: Nimm vorab eine kleine Mischung, schmeck sie pur – und entscheide dann, wie Du sie einsetzt.

✅ Mini-Fazit: So nutzt Du Microgreens effizient – auch mit wenig Zeit

Wenn Du weißt, wie man Microgreens aufbewahrt, dosiert und im Alltag einbaut, wirst Du sie nicht mehr missen wollen. Du brauchst kein kompliziertes System, sondern einfach eine Routine: frisch schneiden, separat lagern, sparsam dosieren.

Gerade im Meal Prep sind sie eine ideale Ergänzung für Vielbeschäftigte, die ohne großen Aufwand gesünder essen wollen. Und wenn Du mal zu viel erntest, kannst Du die Microgreens entweder einfrieren, trocknen oder geschickt lagern – ganz ohne Nährstoffverlust.

Im nächsten Abschnitt schauen wir uns an, für wen Microgreens besonders geeignet sind – ob für Familien, Berufstätige oder Menschen mit wenig Platz.


👨‍👩‍👧‍👦 Für wen sind Microgreens besonders geeignet?

👶 Microgreens für Familien & Kinder

Auch für Familien können Microgreens praktisch sein. Gerade milde Sorten lassen sich unkompliziert auf Brot, in Wraps oder zu anderen bekannten Gerichten geben.

Wenn Kinder beim Aussäen und Ernten selbst mitmachen, wird das Grün auf dem Teller oft gleich interessanter. Welche Sorten sich eignen und wie Du Microgreens kindgerecht in den Alltag einbaust, findest Du im ausführlichen Artikel „Microgreens für Kinder“.

🕒 Microgreens für Vielbeschäftigte

Wenn Dein Alltag voll ist – mit Job, Haushalt, Terminen und wenig Pausen – dann fehlt oft die Zeit für frische Mahlzeiten. Genau hier spielen Microgreens ihre Stärke aus: Sie sind sofort einsatzbereit. Kein Schälen, kein Kochen, kein Schneiden – einfach abschneiden, abspülen, fertig.

Du kannst Microgreens direkt aus der Box aufs Brot, in den Salat oder über Dein Mittagessen geben. Besonders im Homeoffice oder unterwegs sind sie die schnellste Möglichkeit, mehr Frische und Vitamine auf den Teller zu bringen– ohne Aufwand.

💼 Beispiele für den Alltag:

  • Schnelles Sandwich mit Frischkäse + Radieschen-Microgreens
  • Wraps mit Gemüse, Hummus und Sonnenblume
  • Fertigsuppe aufwerten mit Brokkoli-Microgreens
  • Joghurtsnack + Kresse für etwas Schärfe
  • Couscous-Bowl vom Vortag + Erbsengrün als Frischekick

Und das Beste: Du brauchst keine neue Kochroutine. Microgreens ergänzen das, was Du ohnehin isst – sie ersetzen nichts, aber verbessern vieles. Gerade, wenn Du oft das Gefühl hast, zu wenig Gemüse zu essen, sind sie ein unkomplizierter Anfang.

💡 Tipp: Starte mit einer Sorte, die zu möglichst vielen Gerichten passt – z. B. Brokkoli oder Erbse. So brauchst Du nicht jeden Tag neu zu überlegen, wie Du sie einbauen kannst.

🚶 Microgreens für die gesunde Ernährung unterwegs

Du bist viel unterwegs – im Auto, im Zug oder bei der Arbeit außer Haus? Dann kennst Du das Problem: unterwegs gesund essen ist oft gar nicht so einfach. Schnell wird’s ein belegtes Brötchen oder der Snack aus dem Automaten. Mit Microgreens kannst Du das ganz leicht ändern – auch ohne Küche, Herd oder Besteck.

Der Trick liegt im cleveren Vorbereiten. Wenn Du Dir abends eine Lunchbox machst, kannst Du die Microgreens separat verpacken – etwa in einem kleinen Glas mit trockenem Tuch – und sie erst kurz vor dem Essen dazugeben. So bleiben sie frisch und knackig. Und Du bringst selbst in die einfachste Mahlzeit etwas Frisches.

🚗 Geeignete Gerichte für unterwegs:

GerichtAnwendung Microgreens
Wraps mit Hummus & GemüseSonnenblume oder Rucola als Topping
Nudelsalat (vorgekocht)Brokkoli oder Radieschen-Microgreens frisch drüberstreuen
BrotzeitboxKäsebrot + Kresse im Extrafach
Overnight Oats (herzhaft)Brokkoli oder Rotkohl fürs Aroma

💡 Tipp für unterwegs: Wenn Du keinen Kühlschrank hast, helfen kleine Isolierboxen oder Kühlpads. Microgreens brauchen zwar nicht eiskalt, aber Hitze mögen sie gar nicht. Kühl und trocken bleiben sie 4–6 Stunden frisch – ideal für Mittagspausen oder lange Fahrten.

✅ Mini-Fazit: Microgreens für jede Lebenslage

Egal ob Du Familie hast, viel arbeitest oder ständig unterwegs bist – Microgreens passen sich Deinem Alltag an. Sie sind unkompliziert, schnell einsatzbereit und brauchen kaum Planung. Gerade wenn die Zeit knapp ist oder Kinder am Tisch sitzen, sind Microgreens eine praktische Möglichkeit, frische Vitamine und Geschmack ohne Stress zu integrieren.

Im nächsten Abschnitt schauen wir uns an, wie Microgreens sogar für Haustiere interessant sein können – was erlaubt ist, was nicht, und wie Du sie tiergerecht einsetzt.


🐾 Microgreens für Haustiere – vorher genau prüfen

Nicht jede Microgreen-Sorte, die wir selbst essen können, ist automatisch auch für Hunde, Katzen oder andere Haustiere geeignet. Wenn Du Microgreens verfüttern möchtest, solltest Du deshalb vorher prüfen, welche Pflanzenart für Dein Tier infrage kommt und welche besser nicht im Napf landet.

Das Thema ist deutlich spezieller als die normale Verwendung in der Küche. Welche Punkte Du dabei beachten solltest, findest Du deshalb gesammelt im Artikel „Microgreens für Haustiere“.


✅ Fazit: So integrierst Du Microgreens dauerhaft in Deinen Alltag

Wenn Du bis hierhin gelesen hast, weißt Du: Microgreens sind mehr als nur ein grünes Extra auf dem Teller. Sie sind eine einfache, effektive und flexible Möglichkeit, Deine Ernährung im Alltag aufzuwerten – egal ob im Familienleben, als Berufstätiger oder unterwegs.

Das Schöne daran: Microgreens verwenden bedeutet nicht, dass Du Deine Gewohnheiten komplett umstellen musst. Schon mit einer kleinen Schale auf dem Fensterbrett und ein paar Minuten pro Woche kannst Du regelmäßig frisches Grün ernten – und Deine Gerichte in Geschmack und Nährwert deutlich verbessern.

👉 Damit Dir der Einstieg leichter fällt, kommen hier noch einmal kompakt die häufigsten Fragen – und klare Antworten:

❓ Häufige Fragen zur Verwendung von Microgreens

Wie viele Microgreens sollte ich pro Portion verwenden?

👉 Eine kleine Handvoll (ca. 5–15 g) reicht für die meisten Gerichte völlig aus. Mehr brauchst Du nur, wenn Du gezielt sättigen oder Aroma verstärken willst.

Welche Microgreens schmecken am mildesten?

👉 Erbse, Brokkoli und Sonnenblume sind ideale Einsteigersorten. Sie sind mild, angenehm süßlich oder nussig – und passen fast überall dazu.

Wie lange halten Microgreens im Kühlschrank?

👉 In einer gut belüfteten Box mit Küchenpapier bleiben die meisten Sorten 3–5 Tage frisch. Wichtig: trocken lagern und täglich kontrollieren.

Kann ich Microgreens einfrieren oder trocknen?

👉 Ja – besonders für Smoothies oder Suppen lohnt sich das Einfrieren. Trocknen funktioniert ebenfalls, vor allem für Würzpulver oder Pesto-Zutaten.

Muss ich Microgreens vor dem Essen waschen?

👉 Bei eigener Anzucht auf sauberem Substrat ist das nicht unbedingt nötig. Gekaufte Microgreens solltest Du vorsichtig abspülen und gut abtrocknen.

Welche Sorten kann ich gut kombinieren?

👉 Milde + scharfe Sorten (z. B. Brokkoli + Radieschen) oder nussige + frische Sorten (z. B. Sonnenblume + Kresse) bringen ausgewogene Ergebnisse.

Sind Microgreens auch für unterwegs geeignet?

👉 Absolut. Einfach separat verpacken und erst kurz vor dem Essen zugeben – ideal für Wraps, Bowls, Sandwiches oder Salate to go.

✅ Mini-Fazit zum Schluss

Egal ob Du gerade erst startest oder schon Erfahrung mit Microgreens hast: Wenn Du sie Schritt für Schritt in Deinen Alltag einbaust, wirst Du schnell merken, wie einfach sie sich nutzen lassen – und wie viel sie bringen. Nicht perfekt sein – sondern anfangen. Der Rest kommt von allein.

Im letzten Abschnitt findest Du jetzt noch eine kompakte Übersicht aller vertiefenden Artikel – ideal zum Weiterlesen, Nachschlagen und Planen.


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Thema / TitelKurzbeschreibungLinktext
3.1 Microgreens zubereiten & lagernSchritt-für-Schritt-Anleitung zur Vorbereitung, Lagerung und richtigen Nutzung.Jetzt lesen »
3.2 Microgreens kombinieren & würzenWelche Sorten harmonieren geschmacklich? Inklusive praktischer Kombi-Tipps.Jetzt lesen »
3.3 Microgreens in der FamilienkücheWie Du Microgreens für Kinder und Familien lecker und stressfrei einbaust.Jetzt lesen »
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3.6 Meal Prep & unterwegs genießenTipps zur Vorbereitung, Aufbewahrung und Nutzung von Microgreens to go.Jetzt lesen »
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3.8 Microgreens für Tiere – was geht?Was Du bei der Fütterung von Hund, Katze und Co. beachten solltest.Jetzt lesen »

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